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Der Altdorfer Wald - ein Naturjuwel

 

 

--- Online-Petition ----
Hilf  mit, den Altdorfer Wald zu schützen !

Die Frist zur Unterzeichnung der Petition ist zum 30.6.2020 abgelaufen.

Über 13.100 Personen, hiervon allein 10.528 aus dem Kreis Ravensburg, haben unsere Petition unterzeichnet !
Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern der Petition ganz herzlich für Ihr überwältigendes Vertrauen und
die Untersützung des Antrags beim Landratsamt Ravensburg !

Wenn Sie mehr Informationen zur Petition einsehen wollen, drücken Sie bitte nachfolgenden Button:
 

mehr Informationen ⇒

                                                                       
 

Altdorfer Wald – was Sie schon immer wissen mussten

Lage

Der Altdorfer Wald liegt nordöstlich von Ravensburg. Er erstreckt sich  von Wolpertswende im Nordwesten,  Wolfegg im Osten, Vogt im Südosten, Waldburg und Schlier im Süden, Bodnegg im äußersten Süden sowie Weingarten, Baienfurt und Baindt im Westen.

Mit rund 10.000 ha Fläche ist er das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens. Zu ihm gehören u.a. das Landschaftsschutzgebiet „Jungmoränenlandschaft zwischen Amtzell und Vogt“, das Naturschutzgebiet am Felder See und die in der Natura 2000 des Regierungspräsidiums Tübingen ausgewiesenen FFH-Gebiete des Altdorfer Waldes. 

Geographische Entwicklung

Landschaftlich geprägt wird der Altdorfer Wald durch geomorphologische Besonderheiten des Waldburger Rückens, der zum Ende der letzten Eiszeit (Würmeiszeit) entstand, als der abschmelzende Rheingletscher seinen mitgeführten Schutt in Form einer mächtigen Endmoräne zurückließ. Die Endmoräne wird an verschiedenen Stellen von der Schussen durchbrochen.  Im Bereich des Altdorfer Waldes entwickelt sie dabei mit einem Gefälle von 85 Höhenmetern auf 9 km Fließgewässerstrecke  Geschwindigkeit und Erosionskraft. So konnte sie sich, ebenso wie ihre Zuflüsse, im Lauf der Zeit immer tiefer in die eiszeitlichen Ablagerungen aus Moränenschutt und die darunter liegenden, leicht abtragbaren Molasseschichten einschneiden. So entstanden enge, wilde Täler, sogenannte Tobel, wie der »Schussentobel« oder der Tobel der Wolfegger Ach.

Erhebungen

Die höchsten Erhebungen des Altdorfer Waldes befinden sich in seinem Südteil (Oberer Tannenwald) zwischen Waldburg und Vogt. Seine höchste Stelle (776,6 m) liegt beim Waldburger Weiler Neuwaldburg und sein tiefster Punkt am Nordwestrand mit etwa 450 m im Schussental bei Mochenwangen, so dass er sich maximal rund 327 m über seine Umgebung erhebt.

Geschichte

Namensgebend für den Altdorfer Wald waren die welfische Grafschaft Altdorf oder die ehemalige Ortsbezeichnung Altdorf, wie die Stadt Weingarten bis 1865 hieß.

Der Altdorfer Wald kam um 1191 aus welfischem Besitz an die Staufer. Als diese Mitte des 13. Jahrhunderts ausstarben, kam er als Reichsbesitz an die Landvogtei Oberschwaben. Seither war er rechtlich dreigeteilt:
 

  • „gemeiner“ Wald als gemeinschaftliches Eigentum der Landvogtei, dem Haus Waldburg und der Stadt Ravensburg sowie weitere Forste, die denselben und anderen Besitzern einzeln gehörten.
  • „sonderbare“ Forste im Besitz der Stadt Ravensburg
  • weitere Forste hauptsächlich im Besitz des Hauses Waldburg und des Klosters Baindt

Die Rechte der Landvogtei und der Stadt Ravensburg gingen 1805/10 an Württemberg über. Von diesem wurde 1835 das Haus Waldburg mit einem 1570 Morgen großen Wald abgefunden.

Die heutigen Besitzverhältnisse des größten Waldgebiets Oberschwabens teilen sich auf in Staats- und Kommunalwald sowie in Privatwald, von dem das Fürstliche Haus Waldburg-Wolfegg den größten Anteil hat.

Quellen, Gewässer und Moore

Im Altdorfer Wald entspringen rund 250 Quellen – von den kleinen Quellen bis hin zu den wasserreichen Quellen im Weissenbronnen mit einer einer Schüttung von 150 l/sec. – und dies in reinster Trinkwasserqualität.

Zu den Fließgewässern im und am Altdorfer Wald gehören neben der Wolfegger Ach zahlreiche weitere Quellbäche der Schussen (Bodensee- bzw. Rhein-Zufluss). Zu seinen vielzähligen Stillgewässern zählen Bunkhofer Weiher, Neuweiher und Langmoosweiher. 

Zu seinen Mooren gehören Erbisreuter Moor, Füremoos und Lochmoos. Östlich des Lochmoos liegt der Ursprungsbrunnen des Stillen Baches, eines von Benediktinermönchen im Mittelalter angelegten Kanalsystems.

Der Altdorfer Wald ist aber nicht nur von natürlichen Gewässern durchzogen. Das Kloster Weingarten hat  ab dem 12. Jh. den »Stillen Bach« angelegt, ein weitverzweigtes Kanalsystem mit einer heutigen Gesamtlänge von 11,5 km, welches zu den ältesten in Süddeutschland gehört. Es ist weitestgehend erhalten und denkmalgeschützt. Auf einer Fläche von rd. 25 km² sind hier zehn Kanäle und einige Weiher miteinander vernetzt.

Schutzgebiete

Neben dem Landschaftsschutzgebiet  "Jungmoränenlandschaft zwischen Amtzell und Vogt" mit ca. 5.200 ha (LRA Ravensburg vom 1.12.1995), von dem etwa 1/5 im Bereich des Altdorfer Walds liegen, gehören die ca. 1.300 ha großen FFH-Gebieten ( FFH-Gebiet 8124-341 »Altdorfer Wald« ) zum Altdorfer Wald. Zu letzeren gehören neben sechs Naturschutzgebieten vor allem Waldflächen, u. a. die bewaldeten Talbereiche der Wolfegger Ach, der Schussen und einiger Zuflüsse. Dazu kommen noch Waldschutzgebiete, Biotopgebiete und Naturdenkmäler
Somit stellen nach derzeitigem Stand bereits  rund 40 % der Fläche des Altdorfer Walds Schutzgebiet dar. Werden noch Wasserschutzzonen (Hinweis Gutachten Fa. IMES vom 30.9.2019) als Schutzzone berücksichtigt, sollten rund 55 % des Altdorfer Waldes unter Schutz stehen.

Hinweis: Natura 2000-Gebiet »Altdorfer Wald« Regierungspräsidium Tübingen Flyer Stand Februar 2018

Hinweis auf die Schutzgebietskarte der LUBW, die Sie im Original und in jedem beliebigen Maßstab hier abrufen können: 
http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml .

Pflanzen- und Tierweltwelt

Die Pflanzen- und Tierwelt des Altdorfer Walds finden Sie unter „FAQ: Flora und Fauna“  ausführlich beschrieben.

Hier finden Sie weitere Informationen:

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Altdorfer Wald

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