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Informationen 


Schweizer Grundwasserbericht - Schutz des Grundwassers
Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten

Einen ganz anderen Stellenwert hat der Schutz des Grundwassers in der Schweiz. Dies bringt der Bericht des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft zum Ausdruck. Hervorzuheben sind die Seiten 23 ff. -> Hier zum Schweizer Grundwasserbericht.


In einem weiterem Bericht des Schweizerischen Kiesfachverbands FSKB stellt diese den Kiesimport

in die Schweiz selbst in Frage. Ber Bericht spricht von einem "Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten". -> Hier zum Bericht des FSKB.


SWR-Filmbeiträge in Landesrundschau und Nachrichten

Link: SWR-Beitrag vom 07.02.20: „Wald soll Landschaftsschutzgebiet werden.
Kiesabbau im Altdorfer Wald.“
 
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/Kiesabbau-im-Altdorfer-Wald,kiesabbau-im-altdorfer-wald-100.html

Link: SWR-Beitrag vom 15.11.19: „Naturschützer kämpfen gegen geplanten Kiesabbau im Altdorfer Wald.“ https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/Naturschuetzer-kaempfen-gegen-geplanten-Kiesabbau-im-Altdorfer-Wald,av-o1173522-100.html


Muss Oberschwaben in 10 Jahren bis zu 90 % des Vorarlberger Kiesbedarfs  bedienen ?

Dieses erschreckende Ergebnis ergibt sich aus dem Gutachten der Firma GEOMAEHR GmbH, Büro für Technische Geologie
in St. Ulrichstraße 17 in A-6840 Götzis
Baurohstoffversorgung in Vorarlberg
Bedarfsstudie 2018 / Stand Januar 2019

 

Diese Studie wurde im Auftrag des Amts der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten - in  6900 Bregenz veröffentlicht.

 

Zum dem Gutachten geht es hier: Zum Gutachten
Hier ergibt sich dieser voraussichtliche Kiesimportbedarf Vorarlbergs aus den Seiten 18+ 19. Dies würde bedeuten, dass in 10 Jahren  annähernd 4 Mio. to. Kies dorthin zu exportieren wären. Der heutige Stand ist, dass wir mit oberschwäbischem Kies  ca. 1/3 des Kiesbedarfs Vorarlbergs abdecken. Dazu kommen noch die direkten Kieslieferungen in die benachbarte Schweiz !
 


Auch der Wasserzweckverband Haslach weist darauf hin, daß Wasserschutzgebiet Damoos Vogt vergrößert werden muß !

Neben dem Wasserverband Baienfurt-Baindt, die eine Ausweitung der Wasserschutzgebiete Weissenbronnen fordern, weist auch der Wasserzweckverband Haslach (Versorgungs-gebiet: https://www.haslach-wasser.de/versorgungsgebiet.html ) in seiner Stellungnahme vom 13.8.2018 darauf hin, daß das aktuelle Wasserschutzgebiet Vogt-Damoos "vermutlich viel zu klein" ausgelegt worden ist.

Die gesamte Stellungnahme kann hier eingesehen werden: Stellungnahme vom 13.8.2018

 


Wir setzen uns für den Altdorfer Wald, Wasser- und Klimaschutz ein:



Gerlinde und Helmut für unser Ziel zu Fuss auf dem Weg nach Rom
(14. 8.  - 10.10.2019)
 



Auf dem zweiten Bild ist Helmut mit Apotheker Johannes Fragner-Unterpeitinger zu sehen. Johannes ist der Kopf des Widerstands der gemeinde Mals/Vintschgau  gegen Pestizidverwendung auf Feldern und im Obstanbau ( Hinweis: Der Malser Weg - https://www.der-malser-weg.com ).


Neufestlegung des neuen Regionalplans Bodensee-Oberschwaben
Nutzen Sie Ihre Bürgerrechte bei der Gestaltung der Zukunft unserer Region !!
Achtung:     Anhörungsfrist läuft nur bis zum 25.10.2019 !!!

Der neue Regionalplan ist am 20.7.2018 vom Regionalverband (=RVBO) im Entwurf beschlossen worden. Die Bevölkerung kann hierzu Anregungen und Einwendungen gegen diesen Entwurf vorbringen. Die Frist hierfür läuft bis 25. Oktober 2019. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit zum Anhörungsentwurf des RVBO vom 20.7.2018 Stellung zu nehmen und Einwendungen v


orzunehmen. Der vollständige Entwurf des neuen Regionalplanes (ohne Energie und Rohstoffe) ist unter https://www.rvbo.de/Planung/Fortschreibung-Regionalplan  einzusehen oder wird als Download dort bereitgestellt. Alle relevanten Dokumente, einschließlich Textteil, Karten, Umweltbericht und weiteren zweckdienlichen Unterlagen sind unter der Rubrik Planung / Fortschreibung Regionalplan abrufbar.

Wichtige Einwendungsargumente haben wir für Sie vorbereitet. Diese sind als Textentwurf (word) hier bereitgestellt. Diese können heruntergeladen und individuell angepasst werden.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern per Mail an Info.altdorferwald@gmx.de oder unter Tel. 0170 3862713 an uns wenden. Wir rufen Sie zurück.

Mustereinwendungen   
(Bitte zum Herunterladen mit Cursor  auf "Text1" usw  gehen und bestätigen -> Download startet  für Word)          

Text 1 (Word):    
Zu 3.2. regionaler Biotopverbund ......

Text 2 (Word):   Zu 3.2.0 G: Wildkorridore ......

Text 3 (Word):   Zu 3.3. Sicherung von Wasservorkommen  .....

Text 4 (Word):   Zu 3.3.0 Gebiete zur Sicherung von Grundwasservorkommen ....      
Text 5 (Word):   Zu 4.1. Regionale Infrastruktur: Verkehr     

Text 6 (Word):   Zu 4. Regionale Infrastruktur, 4.1 Verkehr
Text 7 (Word):   Zu  Grundsätze und Ziele

Text 8 (Word):   Zu Grundsätze und Ziele

Text 9 (Word):   Zu Regionale Freiraumstruktur, 3.1 Regionale Grünzüge  ....

Text 10 (Word): Zu Gebiete zur Sicherung von Wasservorkommen zu PS 3.3.0

Text 11 (Word): Zu Pkt. 1 Grundsätze und Ziele für die Region

Text 12 (Word): Zur „Nachhaltigkeit“ des Entwurfs Regionalplan

Weitere Mustertexte werden bei Bedarf eingestellt.

 

Weisen Sie bitte Ihre Freunde und Bekannte auf die Frist zur Stellungnahme hin und werben Sie für eine Teilnahme, damit möglichst viele Einwendungen beim RVBO eingehen.

 

Bitte die von Ihnen ausgedruckten Schreiben mit Absender, Datum und Unterschrift ergänzen und bis allerspätestens 23.10. zur Post bringen

oder bis spätestens 25.10. an den RVBO 
per mail
(info@rvbo.de) oder per Fax (Fax-Nr.: 0751/3 63 54 54) schicken !!

 

Danke für ihre Unterstützung


 Kieslasterverkehr und seine Folgen für den "Heilklimatischen Kurort" Wolfegg

Ein interessantes Video (Joe Mancino, veröffentlicht 28.9.2018) zeigt den zunehmenden Kieslastverkehr in Wolfegg und macht kritische Anmerkungen dazu.

 


So sieht Kiesgrubenabbau im Altdorfer Wald
aus  ......

Die Bilder sind Aufnahmen der Kiesgruben bei Oberankenreute.

 


Aktionen

Weitere Banner

Unser Vereinsmitglied Gertrud hat neue Banner besorgt. Das sind sie:


 

Teilnahme an der Schüler Demo "Fridays for Future" in Ravensburg am 24.5.2019

Auch wir beteiligten uns an den Klimademonstrationen der Schüler in Ravensburg und erklärten uns mit deren Ziel, das Klima zu schützen, solidarisch:

Unser Motto dabei ist:  "Wald macht Klima - Leben braucht Klima".

Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Marienplatz spricht Bundestagsabgeordnete von
"Bündnis 90 / Die Grünen" Frau A. Brugger (Bild 2).

 

 

 

Quer durch Deutschland für den Altdorfer Wald

Unser Vereinsmitglied (Gertrud) ist quer durch Deutschland geradelt und hat immer wieder für unsere Ziele sich gezeigt.

 

 


Vorstellung des Gutachtens zu den Weissenbronner Quellen durch Geologe Dr. Schad am 6.5.2019 in Baienfurt

In der Vorstellung des Wassergutachtens, das die Gemeinde Baienfurt  in Auftrag gegeben hatte, kam Bürgermeister Binder  In einer eindrucksvollen Einleitungsansprache zu der Kernaussage: 

 Weißenbronnen ist mehr wert als alles Geld und Kies auf dieser Welt.

Vertreter des Regionalverbandands und des Landratsamts hatten die Einladung zu diesem Abend aus teilweise nicht nachvollziehbaren Gründen abgesagt.
 

Dr. Schad erläutert im ersten Teil seines Gutachtens die Geologie und die Entstehung des Waldburger Rückens und der Quellen durch den Würmgletscher vor rund 20.000 Jahren. Der Waldburger Rücken ist durch die  Endmoräne dieses Gletschers geschaffen worden.  Die im Rahmen der Gutachtenerstellung vorgenommenen Bohrungen ergeben eine unterschiedliche Sedimentabfolge. Dies bedeutet , dass hier wenig  glazio-fluviale Schmelzwasserkiese im Vergleich  zum Bereich der Schotterebene einer Moräne (z.B. wie bei Mennisweiler, Leutkircher Haide) vorkommen, sondern überwiegend glaziale Sedimente (Moränenmaterial) zu finden ist.


Im zweiten Teil der Vorstellung  geht Dr. Schad auf die Ergebnisse der Hydrogeologischen Untersuchungen ein und bestätigt, dass die gesamten Quellen (über 40 an der Zahl) im Bereich der Wolfegger Aach  bis zum Schwarzenbach  insgesamt bis 250 liter/Sek., im relevanten Schutzgebiet bis zu 165 Liter/sek. ( im Mittel 150 liter/sec.) Wasser schütten. Diese hohe, konstante Wasserschüttung  der Quellen lässt auf einen räumlich ausgedehnten und zusammenhängenden Grundwasserleiter schließen. Der zeitliche Verlauf der Grundwasserstände bei den vorgenommenen Messungen bestätigt nach Meinung des Gutachters diese Erkenntnis eines weitflächigen Grundwasserleiters.

Nach ausführlicher Darstellung der Berechnungsgrundlagen kommt Dr. Schad dann zu einem Einzugsgebietsgröße der Weißenbronner Quellen für die Wasserschutzzonen I – III  von 7,8 km².

Somit reicht die Grenze der Schutzzone III im Süden bis zur  Schutzzone der Vogter Quellen.  Das geplante Kiesabbaugebiet liegt somit mitten in dieser Schutzzone III.

 

Als Fazit seiner Untersuchungen stellt  Dr. Schad fest, dass

  • Der Naturraum Altdorfer Wald aufgrund seiner geologischen Entstehung  und seiner dadurch bedingten Eigenheiten einzigartig in Süddeutschland ist.
  • die im Rahmen der Untersuchungen durchgeführten Bohrungen keine Hinweise auf abbauwürdige Kies- und Sandvorkommen ergaben.
  • die Quellen aufgrund der Größe des Einzugsgebietes, der Heterogenität des Untergrundes eine beachtliche Schüttungskonstanz zeigen.
  • auf die hervorragende Qualität des Trinkwassers hinzuweisen ist.
  • das Grundwasserdargebot für die Trinkwasserversorgung in der Region mittleres Schussental - weit über die bestehende Versorgung von Baindt und Baienfurt hinaus - möglich erscheint.
  • auf die Ausweisung des vorgesehenen Vorranggebietes Abbau Nr. 436-180 Vogt-Grund zugunsten eines Vorranggebietes für den Grundwasserschutz verzichtet wird.

 

Unsere Schlussfolgerungen aus diesen Ausführungen des Gutachters sind ergänzend:

  • Unter dem Altdorfer Wald zwischen Vogt und Weissenbronnen liegen ausgedehnte Grundwasserspeicher, die nicht durch einen  Kiesabbau inmitten diese Gebietes gefährdet werden dürfen.
  • Haben die Kiesabbauer, wenn schon keine besonderen Kiesvorkommen in diesem Gebiet lagern, andere Interessen an der Erschliessung der Kiesgruben, z.B. das rentable Geschäft der Wiederverfüllung der Gruben ?
  • Treibende Kraft ist die Forst Baden-Württemberg (Forst BW), der der Wald im geplanten Abbaugebiet (fast?)  ausschlieslich gehört. Forst BW verdient sowohl am Einschlag wie auch an den Kiespachteinnahmen.  Aber Forst BW als Staatsbetrieb müsste doch die Interessen der Bevölkerung vertreten ?

Interessante Links

Bund Naturschutz Oberschwaben e.V.

www.bno-ev.de

 

BundesBürgerInitiative WaldSchutz

www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de

 

Bürgerinitiative Lebenswerter Haistergau

www.bi-haistergau.de

 

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

www.sdw.de

 

Bürgerinitiative Waldfreunde Königsdorf

www.waldfreunde-koenigsdorf.de

 

Freundeskreis Hambacher Forst

www.hambacherforst.org

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