öffnungszeiten
blockHeaderEditIcon
 
telefon
blockHeaderEditIcon
    
e-mail
blockHeaderEditIcon
info.altdorferwald@gmx.de
Block Infos
blockHeaderEditIcon

Informationen 


Neue Planungsgrundsätze des RVBO !

Der RVBO mindert seine Anforderungen an Ökologie, Ökonomie, naturräumliche Qualität und kulturelle Tradition der Region 

Die neue Beschlussvorlage (Link zur Beschlussvorlage  in Kapitel 1 auf Seite 1-2 unter Pkt G3 und G4) für die RVBO-Versammlung am 23.10.2020 sieht vor, dass die Planungsvorgaben die Aspekte Natur- und Traditionsqualitäten, Ökologie, an ein ausgewogenes Verhältnis von Okonomie, Ökologie und Sozialem  und den Bereich regenerative Energien in Ihrer Strenge reduziert werden !
Die bisherigen Muss-Vorschriften solle durch Soll-Vorschriften entschärft werden.

Dies bedeutet im Klartext, der RVBO kann noch mehr in seiner Selbstherrlichkeit Planungen abschliessen, die diesen strenferen Kriterien nicht mehr gerecht werden.

Ohnehin fehlen in diesen Vorgaben bisher die Begriffe Klimaveränderung und deren Folgen !

 


Aussage von Landrat Sievers in der Schwäbischen Zeitung (umstrittenen Kiesabbau in Vogt-Grund) vom 15.8.2020 :
Aussage zur Befristung der Genehmigung Anlage Grenis ist nicht nachvollziehbar !

In der Schwäbischen Zeitung (= Schwäz) vom 15.8.2020 hat Herr Landrat Sievers in einem Interview zur Kiesabbauproblematik in Vogt-Grund auch zur Kiesabbaugenehmigung in Amtzell-Grenis  Stellung bezogen. 

Zu den Aussagen von Herrn Sievers sind Klarstellungen unsererseits zu machen:

Da in der Grube Grenis die Kiesausbeutung sich in den nächsten Jahren dem Ende zuneigt,kann die dort betriebene Asphaltmischanlage (=AMA) der Fa. STRABAG nur durch Zufuhr des hierfür notwendigem Kiesmaterial aufrecht erhalten werden. 
Dieser Zufuhr von Kies soll künftig im Rahmen des sogenannten Satellitenkonzepts aus der neu zu erschliessenden Kiesgrube - so die RVBO-Planungen- in Vogt Grund erfolgen.
In der SchwäZ vom 15.8.2020 äußert der Landrat seine Meinung auch zur Genehmigungsfähigkeit dieser Asphaltmischanlage in Grenis, zu Kieszulieferungen von auswärtigen Gruben an die AMA.
Er sieht es als unproblematisch an, dass Kieszulieferungen von auswärtigen Kiesgruben bis zu 50 % des Kiesbedarfs der AMA noch nicht schädlich für die Genehmigung der AMA seien. Ein Weiterbetrieb der  AMA über das Jahr 2025 hinaus scheint für ihn demnach kein größeres Problem dar zustellen.
Er stellt eine Befristung der Genehmigung der AMA als Formalbefristung dar. Er vergleicht das Genehmigungsverfahren der AMA mit dem einer Führerscheingenehmigung (!): Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, hat der Betreiber Anspruch auf Verlängerung der Genehmigung.

Unseres Erachtens ist diese Interpretation der Lage AMA nicht so einfach auszulegen. In der imissionschutzrechtlichen Genehmigungsverfügung des Landratsamts Ravensburg (=LRA RV) vom 4.6.2013 (AZ: 422.364.411hö) - hier gehts zu der auszugsweisen Genehmigung - heisst unter Nr I.2. Nr. 8 (S. 1) wie folgt:
Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung und die naturschutzrechtliche Erlaubnis gelten längstens bis zum Ablauf von zwei Jahren nach Abschluss des genehmigten Kiesabbaus in der Kiesgrube „Grenis“, Gemarkungen Amtzell und Wangen.“
Weiter heisst es unter Zi. IV. (Begründung) unter Nr. 8 wie folgt dazu:
Die Genehmigungsfähigkeit der Anlage ist jedoch nur so lange gegeben, wie in der Kiesgrube „Grenis“ auf Gemarkung Amtzell und Wangen, nach der jeweiligen Genehmigung bzw. Planfeststellung Kies abgebaut wird. Kiesabbau und Asphaltmischwerk stehen in einem räumlich und betriebstechnischen Zusammenhang. Nach Abschluss des genehmigten Kiesabbaus entfällt somit die Genehmigungsfähigkeit der Anlage, da der Standort als Außenbereich nach § 35 BauGB zu beurteilen ist. Ein weiterer Betrieb über die Zeit des Kiesabbaus hinaus ist vor allem aus bauplanungsrechtlicher Sicht sowie aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes nicht akzeptabel. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung war damit unter Befristung zu erteilen.“

In der Planfeststellung des LRA RV vom 8.6.2011 (AZ: 422-364.411hö) wird auf Antrag der Kiesgesellschaft Karsee GmbH & Co. KG unter Zi. 2 folgendes festgestellt:
„Mit dem Abbau von Kies und Sand und der Rekultivierung ist sofort zu beginnen und bis zum 31.12.2025 zu beenden“

Aus diesen Ausführungen ist zu folgern, dass

  1. Der Kiesabbau in Grenis zum 31.12.2025 (einschl. Rekultivierung) zu beenden ist !
    Auf diese Aussage haben die Bürger im Jahr 2013 vertraut – eine Verlängerung dieser Frist ist somit nach Rechtsempfinden der Bürger nicht zulässig.
  2. Die Genehmigung zum Betrieb der Asphaltmischanlage gelten längstens bis zum Ablauf von 2 Jahren nach Abschluss des genehmigten Kiesabbaus in der Kiesgrube Grenis, Gemarkungen Amtzell und Wangen.
    Die imissionsschutzrechtliche  Genehmigung der AMA im Jahr 2013 bezieht sich in ihrer Befristung auf den genehmigten Kiesabbau in der Kiesgrube „Grenis“, Gemarkungen Amtzell und Wangen. Und dieser im Zeitpunkt der Genehmigung genehmigte Kiesabbau war die Planfeststellung Kiesabbau vom 8.6.2011 ! - hier gehts zu dieser Kiesabbaugenehmigung -
    Deshalb handelt es sich um eine begründete und endgültige Befristung der Genehmigung für den Kiesabbau in Grenis!

Also läuft der die Genehmigung zum Betrieb der AMA spätestens zum 31.12.2027 aus – unabhängig davon ob noch ein weiterer Kiesabbau in Grenis vom LRA RV genehmigt (Planfeststellung) wird. Die Begründung für diesen befristeten Betrieb der AMA ist aus den letzten beiden Sätzen in der Nr. IV.8 der imissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom 4.6.2013 abzuleiten: „Ein weiterer Betrieb über die Zeit des (Anmerkung: genehmigten) Kiesabbaus hinaus ist vor allem aus bauplanerischer Sicht sowie aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes nicht akzektabel. Die immissionschutzrechtliche Genehmigung war somit unter Befristung zu stellen.“ Es waren ja ganz schwerwiegende Gründe (bauplanerische und natur-und landschaftschutzrechtliche), die im Jahr 2013 dafür gesprochen haben, dass die AMA nur zu einem befristeten Betrieb bis längstens 31.12.2027 genehmigt wurde.
 

Dies bedeutet, dass es derzeit völlig unsinnig ist, durch einen Neuaufschluss einer Kiesgrube in Vogt-Grund einen Kiesbedarf für eine AMA in Grenis abzudecken, da der Wortlaut der Genehmigung vom 4.6.2013 gar nicht zulässt, die AMA für eine kurze Restlaufzeit mit Kies aus Grund zu versorgen, da die Genehmigung der AMA eh spätestens im Jahr 2027 ausläuft. Dieser nicht aus der Grube Grenis abgedeckte Kiesbedarf der AMA kann interimsweise aus anderen Gruben, z.B. der von Bürgermeister Müller am 20.7.2020 in Vogt angebotenen Grube Wolfegg-Molpertshaus, geliefert werden.

 


Unkorrekte Informationspolitik des Landratsamts Ravensburg zum Thema „LSG Altdorfer Wald gegenüber Bürgern und Gemeinderäten“ !!

Basierend auf dem Informationspapier des LRA RV vom 13.05.2020 gab es in 4 Anliegergemeinden negative Beschlussvorlagen gegenüber einem Landschaftsschutzgebiet AW.
Alle Behauptungen und „möglichen Gefahren“ dieser Beschlussvorlagen verweisen auf Rücksprachen mit dem LRA bzw. werden als Quelle das LRA RV aufgeführt.
Der Sachvortrag bzw. die negative Beschlussvorlage war in 4 Gemeinden nahezu identisch. In Schlier wurde ausdrücklich auf die telefonische Rücksprache mit der Dezernentin hingewiesen.
In den Gemeinderatssitzungen von Schlier, Vogt, und Waldburg wurden diese Aussagen von der anwesenden  Dezernentin des LRA auch im mündlichen Vortrag behauptet.

Diese Aussagen sind unserer Meinung nach höchst  zweifelhaft, wenn nicht sogar falsch. Wir haben eine Liste von Aussagen zusammengestellt und dazu unsere Meinung gestellt:

Hier gehts zur Aussagenliste des LRA Ravensburg !

 


2.7.2020 Übergabe des Petitionsantrags "Hilf mit, den Altdorfer Wald zu schützen" beim Landratsamt Ravensburg 

Am 2.7. haben wir die Petition samt Unterschriftenliste und dem Antrag auf Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes (mit Kiesausschluss!) dann dem Landkreis Ravensburg, in Vertretung Herrn Sievers übergeben (https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/ravensburg_artikel,-altdorfer-wald-wird-thema-im-kreistag-_arid,11241542.html). Dabei haben wir unsere Standpunkte nochmals offengelegt. Wir haben allerdings dem Landratsamt nur eine Liste mit den  Wohnorten der Unterzeichner ohne Namensnennung übergeben.
Aus der direkten Stellungnahme des Landrats zu unserer Petitionsübergabe war nichts konkretes zu erkennen, sondern nur allgemeine Aussagen über Grünzüge, Landschaftsschutz- und Biosphärengebiete. Er hielt uns sogar entgegen: Kiesabbau überall, nur nicht vor der eigenen Haustüre ! Noch hat Herr Sievers (noch) nicht begriffen, worum es uns mit der Petition wirklich geht.   

 


 

Endergebnis unserer Petition "Hilf mit, den Altdorfer Wald zu schützen"

Bis zum  Ende der Petitionfrist am 30.6.2020 haben  insgesamt 13.102 Personen unsere Petition unterzeichnet. Dieses Ergebnis unter erschwerten Corona-Bedingungen hat unsere Erwartungen  weit übertroffen. Der Wert dieser enorm hohen Unterschriftenanzahl,  allein 10.528 stammen aus dem Kreis Ravensburg, ist  hoch einzuschätzen. 
Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern ganz herzlich. Ihr unglaubliches Vertrauen in unseren Antrag, den Altdorfer Wald unter Landschaftsschutz zu stellen, gibt uns neue Zuversicht und den Mut, dem Auftrag der Unterzeichner in den nächsten Monaten intensiv nachzukommen.

Am 2.7.2020 haben wir diesen Antrag auf Landschaftsschutzgebiet an Herrn Landrat Sievers übergeben.
Wie halten Sie auf dem Laufenden über den Fortgang.
Schauen Sie hierzu bitte auch unter den Blog-Einträgen !

 


Neues Video unterstreicht die Notwendigkeit der Unterschutzstellung des Altdorfer Waldes

Ein neues Videodes Vereins Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V. zeigt zum einen die Notwendigkeit der Unterschutzstellung des Altdorfer Waldes und deckt zum anderen zweifelhafte Aussagen des Regionalverbands RVBO auf.

Hier der Link zum Video: youtu.be/Mmp8FEuKCsc 


Flächenverbrauch durch Kiesabbau im Altdorfer Wald steigt sehr stark an !

Der Flächenverbrauch durch Kiesabbau soll in den nächsten Jahren bedingt durch den Umsatzhunger einiger Kiesunternehmer und gedeckt durch die vorläufigen Planungen des RVBO  erheblich zunehmen. Bald könnten diese riesigen Kiesabbaulöcher (bis zu 100 m tief) im Kerngebiet des Altdorfer Waldes eine Fläche von ca. 100 Hektar einnehmen.
Einige Kiesabbauunternehmer verdienen sich hier eine goldene Nase durch den Kiesexport ins nahe Vorarlberg und in die Schweiz.

Um diese Geldgier zu befriedigen, müssen wir unsere heimische Landschaft und den Wald opfern. 

Muss dann die Bevölkerung den Schaden, welcher durch diese Abbaulöcher fürs Klima, Wasserversorgung und andere Umweltfaktoren (z.B. Strassenverkehr) bedeuten, einfach akzeptieren und womöglich die negative Folgen dieses Kiesabbaus aus Steuergeldern wieder tragen???


Umwälzung einer einmaligen Landschaft durch systematischen Raubbau an der Natur

Die bisher bekannten Veröffentlichungen „der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben“ benutzen bei ihren Raumnutzungskarten Maßstäbe zwischen 1:25000 und 1:310000. Diese Maßstäbe „verniedlichen“ die bereits

vorhandenen und zusätzlich geplanten Eingriffe in den Lebensraum Altdorfer Wald. Bei einem Maßstab von 1:25000, wie er in den Planungsausschnitten verwendet wird, würde der Pariser Eifelturm noch eine Höhe von 1,3 cm abbilden (bei 330m Realhöhe). Ein üblicher Sportplatz mit der Größe von 95 x 65 m würde mit einer Fläche von

0,36 cm x 0,26 cm nur noch einen Punkt auf einer A4 Seite abbilden.

Um wirklichkeitsnahe und reelle Größenverhältnisse „greifbar“ darstellen zu können machen Darstellungen in Luftaufnahmen, aufgenommen durch Satelliten, für räumliche Einbindungen, oder Drohnen für Darstellungen vor Ort hier mehr Sinn.

Nicht unerheblich zur Verzerrung und somit zur Falschdarstellung führt die vom RVBO gewählte farbliche Ausblendung von bereits abgebauten Gebieten. Es ist für einen Lebensraum von erheblicher Bedeutung bereits getätigte Eingriffe auch abzubilden.

Die folgenden Darstellungen zeigen die aktuell vorhandenen Kiesgruben, die geplanten Neueröffnungen und Erweiterungen so wie die weiteren Sicherungsgebiete.

Übersicht vorhandener und geplanter Kiesgruben im Altdorfer Wald  
 


Schweizer Grundwasserbericht - Schutz des Grundwassers
Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten

Einen ganz anderen Stellenwert hat der Schutz des Grundwassers in der Schweiz. Dies bringt der Bericht des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft zum Ausdruck. Hervorzuheben sind die Seiten 23 ff. -> Hier zum Schweizer Grundwasserbericht.


In einem weiterem Bericht des Schweizerischen Kiesfachverbands FSKB stellt diese den Kiesimport

in die Schweiz selbst in Frage. Ber Bericht spricht von einem "Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten". -> Hier zum Bericht des FSKB.


SWR-Filmbeiträge in Landesrundschau und Nachrichten

Link: SWR-Beitrag vom 07.02.20: „Wald soll Landschaftsschutzgebiet werden.
Kiesabbau im Altdorfer Wald.“
 
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/Kiesabbau-im-Altdorfer-Wald,kiesabbau-im-altdorfer-wald-100.html

Link: SWR-Beitrag vom 15.11.19: „Naturschützer kämpfen gegen geplanten Kiesabbau im Altdorfer Wald.“ https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/Naturschuetzer-kaempfen-gegen-geplanten-Kiesabbau-im-Altdorfer-Wald,av-o1173522-100.html


Muss Oberschwaben in 10 Jahren bis zu 90 % des Vorarlberger Kiesbedarfs  bedienen ?

Dieses erschreckende Ergebnis ergibt sich aus dem Gutachten der Firma GEOMAEHR GmbH, Büro für Technische Geologie
in St. Ulrichstraße 17 in A-6840 Götzis
Baurohstoffversorgung in Vorarlberg
Bedarfsstudie 2018 / Stand Januar 2019

 

Diese Studie wurde im Auftrag des Amts der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten - in  6900 Bregenz veröffentlicht.

 

Zum dem Gutachten geht es hier: Zum Gutachten
Hier ergibt sich dieser voraussichtliche Kiesimportbedarf Vorarlbergs aus den Seiten 18+ 19. Dies würde bedeuten, dass in 10 Jahren  annähernd 4 Mio. to. Kies dorthin zu exportieren wären. Der heutige Stand ist, dass wir mit oberschwäbischem Kies  ca. 1/3 des Kiesbedarfs Vorarlbergs abdecken. Dazu kommen noch die direkten Kieslieferungen in die benachbarte Schweiz !
 


Auch der Wasserzweckverband Haslach weist darauf hin, daß Wasserschutzgebiet Damoos Vogt vergrößert werden muß !

Neben dem Wasserverband Baienfurt-Baindt, die eine Ausweitung der Wasserschutzgebiete Weissenbronnen fordern, weist auch der Wasserzweckverband Haslach (Versorgungs-gebiet: https://www.haslach-wasser.de/versorgungsgebiet.html ) in seiner Stellungnahme vom 13.8.2018 darauf hin, daß das aktuelle Wasserschutzgebiet Vogt-Damoos "vermutlich viel zu klein" ausgelegt worden ist.

Die gesamte Stellungnahme kann hier eingesehen werden: Stellungnahme vom 13.8.2018

 


Wir setzen uns für den Altdorfer Wald, Wasser- und Klimaschutz ein:



Gerlinde und Helmut für unser Ziel zu Fuss auf dem Weg nach Rom
(14. 8.  - 10.10.2019)
 



Auf dem zweiten Bild ist Helmut mit Apotheker Johannes Fragner-Unterpeitinger zu sehen. Johannes ist der Kopf des Widerstands der gemeinde Mals/Vintschgau  gegen Pestizidverwendung auf Feldern und im Obstanbau ( Hinweis: Der Malser Weg - https://www.der-malser-weg.com ).


Neufestlegung des neuen Regionalplans Bodensee-Oberschwaben
Nutzen Sie Ihre Bürgerrechte bei der Gestaltung der Zukunft unserer Region !!
Achtung:     Anhörungsfrist läuft nur bis zum 25.10.2019 !!!

Der neue Regionalplan ist am 20.7.2018 vom Regionalverband (=RVBO) im Entwurf beschlossen worden. Die Bevölkerung kann hierzu Anregungen und Einwendungen gegen diesen Entwurf vorbringen. Die Frist hierfür läuft bis 25. Oktober 2019. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit zum Anhörungsentwurf des RVBO vom 20.7.2018 Stellung zu nehmen und Einwendungen v


orzunehmen. Der vollständige Entwurf des neuen Regionalplanes (ohne Energie und Rohstoffe) ist unter https://www.rvbo.de/Planung/Fortschreibung-Regionalplan  einzusehen oder wird als Download dort bereitgestellt. Alle relevanten Dokumente, einschließlich Textteil, Karten, Umweltbericht und weiteren zweckdienlichen Unterlagen sind unter der Rubrik Planung / Fortschreibung Regionalplan abrufbar.

Wichtige Einwendungsargumente haben wir für Sie vorbereitet. Diese sind als Textentwurf (word) hier bereitgestellt. Diese können heruntergeladen und individuell angepasst werden.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern per Mail an Info.altdorferwald@gmx.de oder unter Tel. 0170 3862713 an uns wenden. Wir rufen Sie zurück.

Mustereinwendungen   
(Bitte zum Herunterladen mit Cursor  auf "Text1" usw  gehen und bestätigen -> Download startet  für Word)          

Text 1 (Word):    
Zu 3.2. regionaler Biotopverbund ......

Text 2 (Word):   Zu 3.2.0 G: Wildkorridore ......

Text 3 (Word):   Zu 3.3. Sicherung von Wasservorkommen  .....

Text 4 (Word):   Zu 3.3.0 Gebiete zur Sicherung von Grundwasservorkommen ....      
Text 5 (Word):   Zu 4.1. Regionale Infrastruktur: Verkehr     

Text 6 (Word):   Zu 4. Regionale Infrastruktur, 4.1 Verkehr
Text 7 (Word):   Zu  Grundsätze und Ziele

Text 8 (Word):   Zu Grundsätze und Ziele

Text 9 (Word):   Zu Regionale Freiraumstruktur, 3.1 Regionale Grünzüge  ....

Text 10 (Word): Zu Gebiete zur Sicherung von Wasservorkommen zu PS 3.3.0

Text 11 (Word): Zu Pkt. 1 Grundsätze und Ziele für die Region

Text 12 (Word): Zur „Nachhaltigkeit“ des Entwurfs Regionalplan

Weitere Mustertexte werden bei Bedarf eingestellt.

 

Weisen Sie bitte Ihre Freunde und Bekannte auf die Frist zur Stellungnahme hin und werben Sie für eine Teilnahme, damit möglichst viele Einwendungen beim RVBO eingehen.

 

Bitte die von Ihnen ausgedruckten Schreiben mit Absender, Datum und Unterschrift ergänzen und bis allerspätestens 23.10. zur Post bringen

oder bis spätestens 25.10. an den RVBO 
per mail
(info@rvbo.de) oder per Fax (Fax-Nr.: 0751/3 63 54 54) schicken !!

 

Danke für ihre Unterstützung


 Kieslasterverkehr und seine Folgen für den "Heilklimatischen Kurort" Wolfegg

Ein interessantes Video (Joe Mancino, veröffentlicht 28.9.2018) zeigt den zunehmenden Kieslastverkehr in Wolfegg und macht kritische Anmerkungen dazu.

 


So sieht Kiesgrubenabbau im Altdorfer Wald
aus  ......

Die Bilder sind Aufnahmen der Kiesgruben bei Oberankenreute.

 


Aktionen

Weitere Banner

Unser Vereinsmitglied Gertrud hat neue Banner besorgt. Das sind sie:


 

Teilnahme an der Schüler Demo "Fridays for Future" in Ravensburg am 24.5.2019

Auch wir beteiligten uns an den Klimademonstrationen der Schüler in Ravensburg und erklärten uns mit deren Ziel, das Klima zu schützen, solidarisch:

Unser Motto dabei ist:  "Wald macht Klima - Leben braucht Klima".

Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Marienplatz spricht Bundestagsabgeordnete von
"Bündnis 90 / Die Grünen" Frau A. Brugger (Bild 2).

 

 

 

Quer durch Deutschland für den Altdorfer Wald

Unser Vereinsmitglied (Gertrud) ist quer durch Deutschland geradelt und hat immer wieder für unsere Ziele sich gezeigt.

 

 


Vorstellung des Gutachtens zu den Weissenbronner Quellen durch Geologe Dr. Schad am 6.5.2019 in Baienfurt

In der Vorstellung des Wassergutachtens, das die Gemeinde Baienfurt  in Auftrag gegeben hatte, kam Bürgermeister Binder  In einer eindrucksvollen Einleitungsansprache zu der Kernaussage: 

 Weißenbronnen ist mehr wert als alles Geld und Kies auf dieser Welt.

Vertreter des Regionalverbandands und des Landratsamts hatten die Einladung zu diesem Abend aus teilweise nicht nachvollziehbaren Gründen abgesagt.
 

Dr. Schad erläutert im ersten Teil seines Gutachtens die Geologie und die Entstehung des Waldburger Rückens und der Quellen durch den Würmgletscher vor rund 20.000 Jahren. Der Waldburger Rücken ist durch die  Endmoräne dieses Gletschers geschaffen worden.  Die im Rahmen der Gutachtenerstellung vorgenommenen Bohrungen ergeben eine unterschiedliche Sedimentabfolge. Dies bedeutet , dass hier wenig  glazio-fluviale Schmelzwasserkiese im Vergleich  zum Bereich der Schotterebene einer Moräne (z.B. wie bei Mennisweiler, Leutkircher Haide) vorkommen, sondern überwiegend glaziale Sedimente (Moränenmaterial) zu finden ist.


Im zweiten Teil der Vorstellung  geht Dr. Schad auf die Ergebnisse der Hydrogeologischen Untersuchungen ein und bestätigt, dass die gesamten Quellen (über 40 an der Zahl) im Bereich der Wolfegger Aach  bis zum Schwarzenbach  insgesamt bis 250 liter/Sek., im relevanten Schutzgebiet bis zu 165 Liter/sek. ( im Mittel 150 liter/sec.) Wasser schütten. Diese hohe, konstante Wasserschüttung  der Quellen lässt auf einen räumlich ausgedehnten und zusammenhängenden Grundwasserleiter schließen. Der zeitliche Verlauf der Grundwasserstände bei den vorgenommenen Messungen bestätigt nach Meinung des Gutachters diese Erkenntnis eines weitflächigen Grundwasserleiters.

Nach ausführlicher Darstellung der Berechnungsgrundlagen kommt Dr. Schad dann zu einem Einzugsgebietsgröße der Weißenbronner Quellen für die Wasserschutzzonen I – III  von 7,8 km².

Somit reicht die Grenze der Schutzzone III im Süden bis zur  Schutzzone der Vogter Quellen.  Das geplante Kiesabbaugebiet liegt somit mitten in dieser Schutzzone III.

 

Als Fazit seiner Untersuchungen stellt  Dr. Schad fest, dass

  • Der Naturraum Altdorfer Wald aufgrund seiner geologischen Entstehung  und seiner dadurch bedingten Eigenheiten einzigartig in Süddeutschland ist.
  • die im Rahmen der Untersuchungen durchgeführten Bohrungen keine Hinweise auf abbauwürdige Kies- und Sandvorkommen ergaben.
  • die Quellen aufgrund der Größe des Einzugsgebietes, der Heterogenität des Untergrundes eine beachtliche Schüttungskonstanz zeigen.
  • auf die hervorragende Qualität des Trinkwassers hinzuweisen ist.
  • das Grundwasserdargebot für die Trinkwasserversorgung in der Region mittleres Schussental - weit über die bestehende Versorgung von Baindt und Baienfurt hinaus - möglich erscheint.
  • auf die Ausweisung des vorgesehenen Vorranggebietes Abbau Nr. 436-180 Vogt-Grund zugunsten eines Vorranggebietes für den Grundwasserschutz verzichtet wird.

 

Unsere Schlussfolgerungen aus diesen Ausführungen des Gutachters sind ergänzend:

  • Unter dem Altdorfer Wald zwischen Vogt und Weissenbronnen liegen ausgedehnte Grundwasserspeicher, die nicht durch einen  Kiesabbau inmitten diese Gebietes gefährdet werden dürfen.
  • Haben die Kiesabbauer, wenn schon keine besonderen Kiesvorkommen in diesem Gebiet lagern, andere Interessen an der Erschliessung der Kiesgruben, z.B. das rentable Geschäft der Wiederverfüllung der Gruben ?
  • Treibende Kraft ist die Forst Baden-Württemberg (Forst BW), der der Wald im geplanten Abbaugebiet (fast?)  ausschlieslich gehört. Forst BW verdient sowohl am Einschlag wie auch an den Kiespachteinnahmen.  Aber Forst BW als Staatsbetrieb müsste doch die Interessen der Bevölkerung vertreten ?

Interessante Links

Bund Naturschutz Oberschwaben e.V.

www.bno-ev.de

 

BundesBürgerInitiative WaldSchutz

www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de

 

Bürgerinitiative Lebenswerter Haistergau

www.bi-haistergau.de

 

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

www.sdw.de

 

Bürgerinitiative Waldfreunde Königsdorf

www.waldfreunde-koenigsdorf.de

 

Freundeskreis Hambacher Forst

www.hambacherforst.org

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*